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Girl Crush: Maren Martschenko

Girl Crush: Maren Martschenko

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie Girl Crush, in der wir Frauen* vorstellen, die uns inspirieren, faszinieren, motivieren und ganz grundsätzlich gut tun. Wir wollen damit noch mehr weibliche Vorbilder sichtbar machen, und aktiv dem Klischee entgegenwirken, dass sich Frauen angeblich nicht gegenseitig stärken.


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Maren Martschenko

Maren ist Markenberaterin – das bedeutet, sie unterstützt Unternehmen und Selbständige bei ihrer Positionierung. Ich kenne Maren persönlich und wir arbeiten gerne zusammen, zum Beispiel haben wir gemeinsamen einen Onlinekurs erstellt. Neben ihrer Selbständigkeit betreibt sie bewusste „Passion Projects“, also Projekte, die nur ihrer Freude dienen und nicht dem Geld – das sind längere Wanderungen oder ihre eigene Vorgabe, jeden Freitag eine Kuh zu malen.

Außerdem, und für uns natürlich besonders spannend, ist Maren die erste Vorsitzende der Digital Media Women. Die DMW ist ein deutschlandweiter Verein, der dafür sorgt, dass mehr Frauen auf Bühnen als Speakerinnen sichtbar werden und der Frauen unterstützt und vernetzt, die den digitalen Wandel vorantreiben. Neben all dem ist Maren auch noch Mutter von drei Kindern, und lacht in echt genau so herzlich wie auf dem Foto.

Was ich toll an ihr finde:

Der Begriff, der mir als erstes zu Maren einfällt, ist „präsent“. Maren versteckt sich nicht. Sie ist da, sie will da sein und sie will, dass du auch komplett da bist. Das ist (speziell für eine Person, die in diesem digitalen Bereich arbeitet, in dem man sich ja ganz hervorragend verstecken könnte) ungewöhnlich und tut gut. Und wenn sie Lust darauf hat und das ihrer Marke dient, hält sie auch mal einen Vortrag zum Thema Eigensinnigkeit im Bademantel.

Ich mag auch, wie sie um Ganzheit bemüht ist. Das zeigen ihre Passion Projects genauso wie ihre lebendigen Social Media Feeds, aber auch die regelmäßigen internetfreien Rückzüge, die sie sich gönnt.

Was ich gerne von ihr lernen möchte:

Wie man sich so langfristig, ehrlich und ernstgemeint mit der eigenen digitalen Marke – also auch Abbildung – auseinandersetzt, und sich gleichzeitig so engagiert für die Sichtbarkeit anderer Frauen einsetzt.

Mein Lieblingszitat von ihr:

Drüben bei Facebook wird wieder diskutiert, dass Frauen sich besser vermarkten und vernetzen müssen, um Karriere zu machen. Wer das denkt, lädt die Verantwortung für Gleichberechtigung bei den Frauen ab und macht es sich leicht. Es ist komplexer.

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